Benzin sparen Teil 1 – Die richtige Umgebung beim Autofahren

Geld tankenWer Auto fährt kennt das leidige Problem, steigende Spritpreise, und das Auto verbrauch auch immer mehr. Das kann nicht sein, diese Schweine, alle wettern über Ölkonzerne und Politik, und geben immer jedem anderen die Schuld. Ich habe allerdings geschafft was eigentlich unmöglich erscheint. Ich habe mir einen neuen gebrauchten gekauft, und dabei mehr gespart als ich dachte. Der Wechsel von meinem Opel Corsa 1.2i, 45 PS (Kleinwagen) auf einen Ford Scorpio Mark II 2.0i 16V, 136 PS (große Limousine), hat sich mehr als gelohnt, denn ich spare sehr viel Benzin. Im direkten Vergleich:

Opel Corsa – 8,5l/100Km – 10.000 Km im Jahre – 850 Liter Sprit – knapp 1360 Euro im Jahr

Ford Scorpio – 7,4/100Km – 10.000 Km im Jahr – 750 Liter Sprit – knapp 1200 Euro im Jahr

 

Ersparnis: 160 Euro im Jahr

 

So jetzt mögt ihr vielleicht sagen, das ist nicht viel, bedenkt man aber das der Corsa keine Tonne gewogen hat, und der Scorpio im Vergleich gut und gerne 1,6 Tonnen, sprich 1600 Kilo auf die Waage bringt, und das der Corsa mit seinen 45 PS gerade noch ächtzend auf 120-130 Km/h gekommen ist, und der Scorpio mit 136 PS bei 200 noch nicht Schluss macht, dann ist der Unterschied schon gravierend. Platzangebot, Komfort, Leistung und eigentlich alles ist besser am Scorpio, der Corsa war sowieso nur eine Notlösung. Bei anderen Fahrzeugen lässt sich da sicherlich noch wesentlich mehr sparen. Nimmt man zum Beispiel ein normales Fahrzeug lassen sich auf 100 Kilometer locker 1,5 bis 2 Liter Sprit sparen, und dafür muss man garnicht viel tun.

Beginnen wir einmal mit dem richtigen Umfeld! Wer zum Beispiel im Wagen laute, schnelle Musik hört, der wird sicherlich nicht langsam fahren wollen. Der Soundtrack von The Fast & The Furious ist vielleicht auch nicht die passende Wahl. Hier sollte man sich nicht täuschen lassen, Musik kann genauso wie Hitze, das Gemüt eines Autofahrers wesentlich mehr aufheizen als gut für ihn/sie ist.

Beginnen wir also mit dem richtigen Umfeld zum Spritsparen, und halten uns hier an die ersten kleinen Regeln:

  • Keine laute Musik im Auto, nur so laut das man sich bequem Unterhalten kann,. Ohne zu schreien!
  • Die Musikauswahl sollte nicht aus Speed-Core, Heavy Metal oder Ravemusik bestehen. Lieber Radio anmachen!
  • Den Wagen nicht zu heiß parken, sprich raus aus der Sonne, lieber 50 Meter zu Fuß laufen. Eventuell Schiebedach einen Spalt auflassen, wenn man das kann.
  • Klimaanlage auch nutzen, angenehme 22-23 Grad im Auto sind perfekt für entspanntes fahren.
  • Immer etwas zu trinken, und vielleicht auch zu essen im Wagen haben, ausreichend Zigaretten mitnehmen, im Winter vielleicht noch Decken, falls man im Stau stehen sollte, das es einem an nichts mangelt. Egal ob man das Zeug braucht, man ist entspannter wenn man es dabei hat!
  • Nicht Autofahren wenn man aggressiv ist, sich zum Beispiel gerade gestritten hat, oder wegen irgendetwas aus der Hose fahren könnte, lieber ein paar Minuten runterkommen, und erst fahren wenn man wieder ruhig und entspannt ist!
  • Termine so legen das man immer genug Zeit hat sie auch zu erreichen, selbst wenn man mal irgendwo länger steht, weil eine Ampel ausgefallen ist, die Bahn kommt, oder ein LKW 5 Minuten zum wenden braucht, und dabei die ganze Straße blockiert!
  • Ruhig im Auto laut schreien, wenn man etwas rauslassen muss. Euch regt der Kerl auf der an der Ampel nicht aufs Gas tritt? Dann brüllt ruhig rum, das beruhigt!

 

Sorgt also einfach dafür dass ihr immer ruhig und entspannt seid, wenn ihr Autofahren müsst, denn spart ihr alleine schon einmal Geld, weil ihr dann nicht aus der Hose fahrt, und unnötig aufs Gas tretet. Das kann sich sehr schnell rächen, denn ein Bleifuss kann bei meinem Scorpio den Unterschied zwischen 8,5 und 12,6 Litern ausmachen. Diese Spanne von fast Litern auf 100 Kilometern ist schon heftig, und wenn 5 Minuten den Unterschied machen, dann sollte man sich diese 5 Minuten nehmen!

1 Kommentar zu Benzin sparen Teil 1 – Die richtige Umgebung beim Autofahren

  1. Klingt manchmal dumm, aber am meisten Benzin spart man eben doch nicht, wenn man immer zur günstigsten Tankstelle fährt, sondern dann, wenn man eben sein Fahrverhalten langfristig und nachhaltig anpasst und dafür sorgt, dass das Auto gut in Schuss ist.

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