Der alte Wald – Teil 1

Hallo zusammen,

 

hier kommt jetzt der erste Teil meiner Kurzgeschichte, die ich für euch veröffentlichen werde. Eure Kommentare, Facebook Likes, Google+´s und sowas werden mir zeigen ob euch das ganze gefällt. Am Ende des Artikels erhaltet ihr natürlich die Möglichkeit weiter zu gehen, auf die nächste, oder zurück auf die letzte Seite. das muss ich aber wahrscheinlich von Hand nachtragen, kann also ein bisschen dauern bis das dann drin ist. Warten wir es mal ab!

Aber jetzt erstmal viel Spaß, mit „Der alte Wald“

 

 

Der alte Wald


Wieder einmal stand die Sonne bereits sehr nahe am Horizont als Gregor seine Arbeit niederlegen durfte. Ganze drei Monate hatte er nun wieder auf den königlichen Feldern abgeschuftet, nur um nun wieder seinen kärglichen Lohn abzuholen, und dabei musste dieser diesmal nicht nur dazu dienen sich und seine Geliebte Frau, Marion, über den Winter zu bringen, sondern auch um ihren gemeinsamen Sohn zu versorgen der wohl in den nächsten Tagen zur Welt kommen sollte. Er war sich bewusst das seine Frau nicht nur ein Kind erwartete sondern auch das sie in drei Tagen ihren dreiundzwanzigsten Geburtstag feiern wollte. All das bereitete ihm Kopfzerbrechen, als er den Hügel zum Schloss hinauf ging, wo er in der Scheune sein Lager hatte aufschlagen dürfen. Großzügig war der König schon immer gewesen, doch zahlte er nie besonders gut, für die harte Arbeit die seine Untertanen immer wieder gerne bereit waren zu verrichten, konnten sich die meisten doch kaum ein Dach über dem Kopf leisten, geschweige denn von den Steuern die monatlich erhoben wurden. Wie viele hatte er schon gesehen die aus dem Königreich gejagt wurden, nur weil sie ihre Steuern nicht zahlen konnten, aber all diese bösen Gedanken waren am heutigen Tage wie weggefegt ! Er wollte nur noch schnell sein kärgliches Lager zusammenraffen und sich auf den Heimweg machen. Wenn er die drei Tage durchgehen würde ohne Rast zu machen so könnte er es vielleicht schaffen sein Dorf zu erreichen bevor seine Frau gebären würde. Auch wenn es mit Sicherheit ein langer und beschwerlicher Weg werden würde, denn er musste ganz außen rum um den bewaldeten Teufelshügel, in dessen tiefen ein schrecklicher Dämon darauf warten sollte die armen Seelen vorbeiziehender Wanderer zu stehlen. Niemand machte Rast solange er an dem Hügel vorbei musste, denn Nachts so die Legende, solle sich der Dämon auch aus dem Wald heraus wagen und die Seelen der vorbeiziehenden fressen, nur um sich selber jung zu halten. Gregor glaubte aber nicht an diese alte Legende, und warum auch !? Nie hatte er gehört das irgendwer in der nähe des Hügels von etwas überfallen worden wäre das nicht menschlichen Ursprungs gewesen sein sollte.

Ehe er diesen Gedanken beenden konnte war er auch schon den Hügel hinauf gestiegen und hatte sein Lager in den Stallungen erreicht. Die Sonne war fast schon hinter dem Horizont verschwunden, doch er wusste genau wenn er sich nicht beeilen würde, hätte er nachher nicht nur den Geburtstag seiner Frau verpasst sondern auch den Geburtstag seines Sohnes, und das war etwas was er auf keinen Fall wollte.

Schnell hatte er seine sieben Sachen in einem Bündel verstaut, und ganz klassisch an einem Stock befestigt, so wie es die meisten Wanderer machten. Nun musste er aber schleunigst zum Eingang der Schatzkammer laufen, sonst würde die Auszahlung für heute noch beendet sein.

Viele seiner bekannten und Kollegen die er mit den Wochen lieb gewonnen hatte waren schon in den letzten Tagen wieder abgereist, da es Gerüchte über ein Räuberlager auf dem Weg zu seinem Dorf gab, aber er hatte bis zuletzt auf den Feldern bleiben müssen um genug Geld zu bekommen das es auch reichen würde.

 

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