Betrug beim Goldankauf vermeiden ! So verkauft man sein Gold richtig !

Gold – einer der letzten Reserven die noch wirklichen Wert besitzen. Die Fernsehwerbung vor allem von  Unternehmen wie z.B. Briefgold oder ähnlichen erscheinen als zuverlässig und gut. Einfach anrufen, anklicken, und sich einen kostenlosen Rückumschlag kommen lassen. Gold rein, und in wenigen Tagen ist das Geld auf dem Konto. Doch Vorsicht! Hier ist Obacht geboten, diese Unternehmen zahlen meist nur einen kleinen Bruchteil des wirklichen Goldwertes, werben mit 250 Euro und ähnlichen Beträgen, das hier meist die Sprache von mehr als 1000 Euro ist, verschweigt man gerne. Sämtliche Fernsehwerbung ist teuer, und der Goldankauf ein umkämpftes Geschäft. Wer sich mit Fernsehwerbung neue Kunden verschaffen will, der wird einen hohen Gewinn erwarten. Und genau hier kommen Briefgold und Co. ins Spiel. Unternehmen die genau um den Wert des Goldes wissen, und die Tatsache das ältere Menschen, die meist viel Gold besitzen, kaum Lust haben damit in der Stadt hausieren zu gehen, zumal oft auch die Angst vor einem Diebstahl zu groß ist. Viele, oder sagen wir mal die meisten Schmuckgeschäfte mit Goldankauf, werden mittlerweile von, ich drücke es mal ganz Vorsichtig aus… “Menschen mit Migrationshintergrund” betrieben. Hier boomt der Goldankauf. Gerade älteren Menschen, die noch den zweiten Weltkrieg miterlebt haben, ist es meist nur schwer möglich Ausländern vollends zu vertrauen. Genau hier liegt aber der Hacken, denn gerade diese zahlen meist die besten Preise und sind auch noch die ehrlichsten im Goldankauf. Schwarze Schafe gibt es Überall, ob Türke, Albaner, Deutscher oder sonst wer, das hat nichts mit Hautfarbe, ethnischer Herkunft oder sonst was zu tun…

“Bei Geld hört die Freundschaft auf !”

Einer der Sätze die man meist als Kind schon eingebläut bekommt, und trotzdem können Internethändler und Fernsehwerbung immer noch hunderttausende Menschen hinters Licht führen.

Hier die “goldenen Regeln zum Goldankauf !”

1. Gold niemals verschicken !
2. Immer nach dem Tagespreis fragen !
3. Immer vorher Wert berechnen !
4. Nein sagen können !
5. Niemals einen Käufer mit dem Gold ins Hinterzimmer lassen !
6. Nichts beim Händler lassen das “unecht” ist !

Gerade Punkt 3 dürfte für die meisten etwas schwierig sein. Die Berechnung des Goldwertes. Dabei ist das ganze recht einfach. Wer etwas älter ist, und schon schwierigkeiten mit dem sehen haben sollte, der muss sich jemanden an die Seite holen dessen Augen noch einwandfrei funktionieren. Man benötigt einfach nur eine Küchenwaage, und eine gute Lupe, das dürfte in den meisten Fällen keinerlei Problem darstellen, ansonsten muss man eben die paar Euro investieren und eine kaufen, es wird sich lohnen…

So berechnet man den Wert von Altgold :

Schritt 1 – Gold sortieren

Mit der Lupe kann man die Stempel auf dem alten Schmuck gut erkennen. Hier gibt es für Gold verschiedene Stempel, je nach Goldanteil im Schmuck:

333, 585, 750 und 999

sind die gebräuchlichen Angaben in Deutschland. Dazu muss ich sagen das 999, also 99,9% Feingold, nur für hochwertige Goldmünzen verwendet wird, wie sie manchmal in Medallions oder Anhängern vorkommt, ist mir selbst schon untergekommen. Für “normalen” Schmuck ist Feingold zu weich, und zu leicht zu verbiegen. Alles was keinen Stempel hat, sollte man trotzdem nicht wegschmeißen, sondern vom Händler testen lassen. Die Stempel befinden sich meist auf Schließen, in Ösen, oder an kleinen Plaketten, ein bisschen Suchen muss man meistens, ie Stempel sind meist sehr sehr klein. Steht irgendwo im Stempel ein “pt.” oder “Gold plated” so handelt es sich lediglich um beschichteten Schmuck, der Goldanteil ist zu vernachlässigen. Es handelt sich eher um Silber, denn um Gold. Zuletzt kann man noch erwähnen das gold recht schwer ist. Eine massive Kette also, muss auch massiv schwer sein.

Schritt 2 – Gold auswiegen
Wir haben nun unser Gold sortiert und idealerweise maximal 5 Haufen: 333,585,750, 999 und unbekannt. In er Regel werden es aber nur die ersten 3 Legierungen sein, maximal. Nun müssten wir, wenn das Gold auf jeden Fall verkauft werden soll, oder verkauft werden muss, das Gold bereinigen, also Steine entfernen, denn diese rechnet der Händler meist sehr großzügig ab. Entfernt man diese vorher
steht man sich meistens besser da. Ist man damit fertig können die einzelnen Häufchen gewogen werden, un das Ergebniss wird notiert. Zur einzelnen Berechnung habe ich ein kleines Blatt erstellt, das euch aufzeigt, wie man die Berechnung genau anstellt, dieses könnt ihr später noch herunterladen, und so oft benutzen wie ihr wollt.  

Es ist und bleibt Copyright geschützt. Es darf zu privaten Zwecken genutzt, und kopiert werden, solange es nicht verändert wird. Webseitenbetreiber die es benutzen wollen, kontaktieren mich bitte vorher, ich möchte wissen wo meine Dokumente herumschwirren, eine Erlaubnis zur Veröffentlichung bedarf der schriftlichen Form von mir, diese werde ich auf Nachfrage gerne erteilen.

Im Anschluss an die Wägung der einzelnen Goldhäufchen kann der Wert berechnet werden.

Schritt 3 – Gold verkaufen gehen

Um jetzt mal Butter bei die Fische zu geben stelle ich mal eines klar. Solange ich keinen Zeitungsartikel schalte in dem steht: “ich habe 2 Kg Gold dabei und gehe morgen mitteg um 14:12 aus dem Haus, ich wohne in…” wird mich auch so schnell keiner Überfallen. Gold hat den Vorteil das es sehr klein ist, und auf geringem volumen einen hohen Wert birgt. Bereits in einer Hosentasche kann locker Gold für 5000 Euro Platz finden. Solange ich das Gold also nicht gerade in meine Handtasche stecke wird mir auch nicht viel passieren können. Gerade für ältere Menschen würde ich persönlich einen kleinen Beutel, am besten um den Hals empfehlen, um maximale Sicherheit des Goldes zu gewährleisten. Im schlimmsten Fall werden handtaschen und Geldbörsen gestohlen, ein Brustbeutel aber eigentlich nicht. Es tut aber auch die Innentasche des Mantels.

Ist man nun beim Juwelier angekommen fragt man nach dem Tagespreis, man kann das auch vorher telefonisch machen, und ist in der Lage mit einem Taschenrechner in einem Schritt auszurechnen was man für das Gold zu bekommen hat. Hierzu nutzt man einfach meine Vorlage und gut ist. Der Wert den der Händler ermittelt wird sich mit dem von euch ausgerechneten Wert nur in den seltensten Fällen decken. das hat den einfach Hintergrund das der Händler eine Feinwaage benutzt, die 2-3 Stellen hinter dem Komma ebenfalls noch wiegen kann, eure Küchenwaage aber eher ungenau ist. Die feinwaage des Händlers ist geeicht, und wird kontrolliert, euere Küchenwaage kann locker 10-20% abweichen.

Sollte der Händler aber deutlich unter dem von euch ermittelten Wert liegen, solltet ihr mit dem Händler besprechen warum !? Entweder habt ihr einen Fehler gemacht, oder vielleicht er Händler. Jeder seriöse Juwelier odder Goldankäufer hat kein Problem damit euch zu erklären wie er auf die Summe gekommen ist, die er euch zahlen will ! Macht er/sie hier Probleme, nehmt euer Gold und geht zu einem anderen ! Das ist wichtig, lasst euch hier nicht über den Tisch ziehen!


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Hier einige Beispiele für typisches Gold, und seinen wert:

Beispielrechnungen (angesetzt wurde ein Ankaufspreis von 34 Euro je Gramm Feingold):

Halskette, 12 Gramm schwer:
333 => 115,48,- Euro
585 => 202,88,- Euro
750 => 260,01,- Euro

Ehering, 18 Gramm schwer:
333 =>  173,23,- Euro
585 =>  304,17,- Euro
750 =>  390,15,- Euro

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4 Kommentare zu Betrug beim Goldankauf vermeiden ! So verkauft man sein Gold richtig !

  1. Ich teile Deine Meinung nicht ganz. Ich habe einmal mein alten Schmuck an Briefgold verkauft und eine pünktlich und angemessene Zahlung erhalten.

  2. Nun niemand bezweifelt das du dein Geld wie besprochen erhalten hast! Unabhängige Tests, unter anderem von bekannten TV-Formaten, Zeitschriften, und anderen haben aber bereits ausdrücklich bewiesen, das Briefgold (Nur als bekanntester Träger genannt) grundsätzlich weit weit unter dem Goldwert bleibt, maximal 50% des Ankaufwertes eines Juweliers, und der zahlt sofort und in Bar. Hast du mal versucht dein Gold von solchen Unternehmen zurückzubekommen, wenn dir das Angebot nicht reicht? Wenn du Bilder von dem eingetauschten Gold hast, kann ich ddir das gerne mal schätzen, würde mich interessieren wieviel der Juwelier zahlen würde, und was du bekommen hast. Bei Briefgold jedenfalls darf ich dir versprechen das du zu wenig bekommen hast, irgendwas zwischen 25%-50% maximal, sprich das doppelte bis dreifache hättest du vom Juwelier bekommen! Glaubs mir ;-) Kenne einige denen das so gegangen ist. Alleine die beiden Eheringe von meinen Eltern sind beim Juwelier zusammen 380 Euro wert gewesen, das ist mehr als die beiden damals bezahlt haben… Aber schreib mir mal was du weggeschickt hast… so in der Form: dünne Kette, dicker Ring, leichte Brosche und so weiter, ich schätze gerne mal… Auch wenns ohne Bilder und Waage eher raten ist!

  3. Schöner Blog! ich verfolg dich mal. Wenn du magst schau doch mal bei mir vorbei.

    http://lalelu-kleinesbuntenleben.blogspot.com/

  4. Na da folge ich dir doch auch gleich mal auf beiden deiner Blogs ;-) Habe übrigens auch noch meinen Provatblog: http://www.frankludwig.blogspot.com

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