Kampf um die Heimat

Oftmals haben wir die sympathischen wandelnden Kampfmaschinen schon in den verschiedensten Filmen und Spielen gesehen. Der Untergang von Cybertron ist der nächste Teil einer Serie, die bisher nicht gerade Lorbeeren geerntet hat. Nach Kampf um Cybertron geht es dieses mal um das letzte Kapitel von Cybertron, der Heimatwelt der Transformers. Die Decepticons, und die Autobots haben sich jetzt bis aufs Blut, äh Sorry, Öl, bekämpft, und jetzt passiert das was passieren muss. Die letzte Stunde von Cybertron hat geschlagen. In einem Actionreichen Third Person Shooter dürfen Spieler wieder einmal die Waffen zücken, und das verbreiten des dunklen Energons abwehren. Natürlich wissen wir, wie das ganze enden wird, ob das nun aber den Spielspaß einschränken wird, werden wir in den nächsten Minuten einmal klären. Transformers Untergang von Cybertron enthält unter anderem einen Multiplayermodus, in dem ihr eure Charaktere selbst anpassen könnt. Dafür stehen euch tausende Optionen zur Verfügung. So ist garantiert das ihr euren eigenen Liebligscharakter zusammenstellen könnt, und ihm einen eigenen Namen verleihen könnt, so wie ihr das gerade wollt. Das Spiel ist sowohl für PC, als auch für X-Box 360 und natürlich ebenfalls für PS3 erschienen. Aber schauen wir wieder einmal zuerst in den Trailer rein, damit ihr wisst wovon wir reden!

Der Untergang von Cybertron ist auf jeden Fall ein grafisches Spektakel das sich kein Fan der Tranformers entgehen lassen sollte. Die Optik ist wirklich sehenswert, auch für alle die einfach nur eine große und geniale Matrialschlacht lieben, denn hier geht jede Menge zu bruch. Mit riesigen Waffen kämpft ihr euch durch die großen Levels, und schaltet dabei jede Menge Decepticons aus. Besonders interessant ist natürlich das dieser Teil der Transformersgeschichte noch nie in einem Spiel behandelt worden ist, macht den Untergang von Cybertron natürlich besonders interessant. Dabei ist es eigentlich relativ gleich auf welcher Konsole ihr dieses Spiel spielt, denn die Unterschiede sind nicht allzu groß. Sicherlich am PC erreicht ihr eine noch wesentlich höhere Auflösung, als mit PS3 oder X-Box, und könnt detailreichere Roboterschlachter erleben, aber ist glaube ich nicht der Punkt sich einen 1000 Euro PC zuzulegen, und die Konsolen dabei zu vernachlässigen.

Natürlich begegnet ihr nicht nur neuen Charakteren, sondern auch altbekannten wie zum Beispiel Optimus Prime, der wie hier im Bild vielleicht nicht immer so der Anführertyp ist, wie er es in den Filmen und Comics ist, denn auch Optimus Prime ist manchmal eben nicht der größte.  Im Kampagnenmodus erlebt ihr aber erst einmal die dunkle Seite, in der Megatron erfährt das es das dunkle Energon gibt, und diese böse, dunkle Materie für sich nutzbar machen will. Natürlich versucht Megatron damit ganz Cybertron zu unterwerfen. Was soll er auch sonst wollen. Nach den ersten fünf Kapiteln erst dürft ihr auf die Seite der Autobots wechseln, und damit endlich den Kampf für das gute aufnehmen.

Im Spiel habt ihr grundsätzlich 2 Transformers an eurer Seite, die ihr natürlich im voraus auswählen könnt. Jeder einzelne besitzt 2 wechselbare Schusswaffen und eine Spezialfähigkeit, wie zum Beispiel einen Hilfsdroiden zu rufen, der zusätzliche Feuerkraft bietet. Natürlich gibt es auch defensive Fähigkeiten, wie Stahlbarrieren, die ihr nutzen könnt. So wird natürlich bereits vor jeder Mission die Auswahl schon schwer, für welche Transformer man sich entscheiden soll, denn immerhin treibt ihr zuerst die böse Seite voran, und müsst den Mist den ihr angerichtet habt auch irgendwie wieder gerade biegen. Der Schwierigkeitsgrad ist natürlich einstellbar, so kommen auch unerfahrenere Spieler in den Genuss das Spiel bis zum Schluss spielen zu können. Spielerisch ist der Untergang von Cybertron auch zusammen mit 2 Freunden genießbar, allerdings wird das Spiel dann sehr schnell sehr einfach, denn die Gegner KI ist nicht gerade das was man Anspruchsvoll  nennen könnte.

Leider muss man dazu sagen das einige Dinge im Spiel ein wenig zu kurz kommen, so ist es zum Beispiel nur selten sinnvoll die Spezialfähigkeit der Transformers zu nutzen, die Verwandlung. Zwar gibt es eine Sequenz in der wir scheinbar gezwungen werden sollen die Autoform unseres Transformers zu nutzen, weil wir ein Minenfeld extrem schnell durchqueren sollen, aber auch wenn man zu Fuß unterwegs ist, und die Zeit ignoriert, und die Minen aus sicherer Entfernung zerballert, wird man nicht zerstört. Der Zeitdruck ist also nicht wirklich real. Leider sehen auch viele Dinge im Spiel sehr gleich aus. Alles ist aus Metall, alles glänzt, und egal ob man sich gerade auf einer von Cybetrons stolzen Prachtstraßen unterwegs ist, oder mal eben aufs Klo geht, alles sieht irgendwie gleich aus. Leider fällt es da ein wenig schwer Gegner von Munitionskisten, und beides von der Umgebung zu unterscheiden. Das legt sich aber ein bisschen wenn man sich erst einmal an das Spiel gewöhnt hat.

Alles in allem ist „Untergang von Cybertron“ ein Fest für die Sinne, denn die schnelle Action mit den bekannten Tranformers macht laune. Es ist toll mit zu erleben die zum Beispiel Starscream zu den Decepitons überläuft, und sich Optimus Prime an die Spitze der Autobots kämpft. Ein absolutes Highlight ist das Spiel leider nicht, aber es ist auf jeden Fall einen Blick wert, und für Tranformers Fans auf jeden Fall ein must-have, so viel ist schonmal klar. Wir empfehlen euch „Untergang von Cybertron“ bedingt. Ein bisschen hinkt das ganze, aber das sollte nur wenig stören, wenn man Filme, Comics und Roboter allgemein mag.

In diesem Sinne…

euer Frank The Tank